Fußbad gegen Nagelpilz: Warum es bei mir nicht die Lösung war

Fußbad gegen Nagelpilz klingt am Anfang extrem verlockend.

Ich kann das sehr gut verstehen, weil ich selbst lange gehofft habe, dass etwas Einfaches ausreicht. Man nimmt warmes Wasser, gibt Essig, Natron, Backpulver, Salz oder Teebaumöl dazu und hofft, dass der Nagel dadurch wieder normal wird.

Genau so habe ich früher auch gedacht.

Ich wollte keine komplizierte Behandlung. Ich wollte nicht monatelang warten. Ich wollte nicht ständig an den Nagel denken. Und ich wollte ehrlich gesagt auch nicht sofort glauben, dass mein gelber, dicker und später bröckeliger Zehennagel wirklich ein hartnäckiger Nagelpilz ist.

Ein Fußbad klang für mich deshalb nach einer einfachen Lösung.

Wenig Aufwand.

Günstig.

Zuhause machbar.

Natürlich.

Und irgendwie beruhigend.

Aber rückblickend muss ich ehrlich sagen:

Bei meinem echten Nagelpilz war ein Fußbad nicht die Lösung.

Es hat sich manchmal gut angefühlt. Der Fuß war danach sauberer. Die Haut war weicher. Der Nagel sah kurzfristig manchmal etwas gepflegter aus.

Aber der Nagelpilz selbst ist dadurch bei mir nicht verschwunden.

In diesem Beitrag zeige ich dir aus meiner persönlichen Erfahrung:

warum ich Fußbäder gegen Nagelpilz ausprobiert habe
warum Essig, Natron, Backpulver und Teebaumöl für mich nicht der Durchbruch waren
warum ein Fußbad den Nagel optisch täuschen kann
was bei mir wichtiger wurde als Hausmittel
welche Produkte und Tools ich heute eher sinnvoll finde
und wann ich nicht mehr nur mit Fußbad herumprobieren würde

Wichtig: Ich schreibe hier aus meiner eigenen Erfahrung. Das ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Wenn ein Nagel stark verändert ist, schmerzt, sich löst, immer dicker wird oder mehrere Nägel betroffen sind, würde ich den Nagel ärztlich oder podologisch abklären lassen.

Warum ich überhaupt ein Fußbad gegen Nagelpilz ausprobiert habe

Am Anfang wollte ich das Problem möglichst einfach lösen.

Mein Nagel war zuerst gelblich verfärbt. Später wurde er dicker, unebener und teilweise bröckelig. Trotzdem habe ich lange gehofft, dass es vielleicht nichts Ernstes ist.

Ich dachte:

Vielleicht ist der Nagel nur trocken.

Vielleicht kommt es vom Schuh.

Vielleicht ist es nur eine Verfärbung.

Vielleicht wächst das wieder raus.

Vielleicht hilft ein Fußbad.

Gerade bei Nagelpilz findet man schnell viele Tipps im Internet. Essig, Natron, Backpulver, Teebaumöl, Salz, Fußbäder, Hausmittel, alles klingt erstmal machbar.

Und genau das ist das Problem:

Es klingt einfacher als eine monatelange Behandlung.

Ich war damals froh über jede Idee, die schnell, günstig und unkompliziert klang.

Heute sehe ich das nüchterner.

Ein Fußbad kann sich gut anfühlen. Aber wenn der Pilz wirklich im Nagel sitzt, reicht ein bisschen Wasser mit Hausmittel aus meiner Erfahrung nicht aus, um das Problem dauerhaft zu lösen.

Nagelpilz Fußbad: Was ich mir davon erhofft habe

Ich hatte beim Fußbad mehrere Hoffnungen.

Ich hoffte, dass der Nagel sauberer wird.

Ich hoffte, dass die Verfärbung weniger wird.

Ich hoffte, dass die bröckelige Struktur weicher wird.

Ich hoffte, dass der Pilz dadurch irgendwie geschwächt wird.

Ich hoffte, dass ich mir eine stärkere Behandlung sparen kann.

Und ich hoffte vor allem, dass ich schnell etwas sehe.

Genau diese Hoffnung war aber gefährlich.

Denn ein Fußbad kann den Nagel kurzfristig anders aussehen lassen.

Nach dem Einweichen wirkt der Nagel manchmal heller, weicher oder glatter. Die Haut sieht gepflegter aus. Der Nagel lässt sich leichter bearbeiten.

Aber das heißt nicht automatisch, dass der Nagelpilz weg ist.

Bei mir war der Unterschied nach einem Fußbad eher optisch und kurzfristig.

Der eigentliche Verlauf hat sich dadurch nicht entscheidend verändert.

Fußbad gegen Nagelpilz mit Essig: Meine Erfahrung

Essig war eines der ersten Hausmittel, das für mich logisch klang.

Essig riecht stark.

Essig wirkt irgendwie „scharf“.

Und viele schreiben, dass Essig gegen Pilz helfen soll.

Also dachte ich:

Warum nicht ausprobieren?

Ich habe Essig gegen Nagelpilz getestet, aber bei mir war es nicht der Durchbruch.

Das Problem war nicht, dass gar nichts passierte. Nach einem Fußbad sah der Nagel manchmal etwas sauberer aus. Die Haut fühlte sich anders an. Der Nagel war weicher.

Aber mein Nagelpilz war dadurch nicht weg.

Die Verfärbung blieb.

Die Struktur blieb verändert.

Der Nagel wurde nicht plötzlich gesund.

Und langfristig hat es bei mir nicht den entscheidenden Unterschied gemacht.

Rückblickend sehe ich Essig deshalb eher als typisches Hausmittel, das Hoffnung macht, aber bei meinem Nagel nicht gereicht hat.

Meine ausführliche Erfahrung mit Essig habe ich hier beschrieben:

Essig gegen Nagelpilz

Nagelpilz Fußbad mit Natron: Warum ich vorsichtig wäre

Natron gegen Nagelpilz ist ebenfalls ein Thema, nach dem viele suchen.

Ich verstehe das.

Natron klingt harmlos. Es ist günstig. Viele haben es zuhause. Und es wird für alle möglichen Hausmittel-Anwendungen empfohlen.

Aber ich wäre heute vorsichtig damit, zu viel Hoffnung hineinzulegen.

Bei einem echten Nagelpilz am Fußnagel sitzt das Problem nicht nur auf der Oberfläche. Bei mir war der Nagel selbst verändert. Er wurde dicker, unruhiger und später bröckeliger.

Da würde ich heute nicht mehr glauben, dass ein Natron-Fußbad allein reicht.

Ein Fußbad mit Natron kann sich vielleicht pflegend anfühlen oder den Fuß reinigen. Aber ich würde es nicht als Hauptbehandlung gegen Nagelpilz sehen.

Mein Problem war nicht nur ein bisschen Schmutz oder trockene Haut.

Mein Problem war ein veränderter Nagel.

Und genau deshalb wurde für mich später eine klare Routine wichtiger als das nächste Hausmittel.

Backpulver gegen Nagelpilz: Warum ich es nicht als Lösung sehe

Backpulver gegen Nagelpilz wird ähnlich gesucht wie Natron.

Auch hier verstehe ich den Gedanken.

Man will etwas Einfaches ausprobieren.

Man will nicht sofort zum Arzt.

Man will nicht direkt Geld für Produkte ausgeben.

Man will erstmal schauen, ob es mit einem Hausmittel geht.

Aber bei mir hat genau dieses Denken viel Zeit gekostet.

Denn während ich verschiedene Hausmittel interessant fand, wurde mein Nagel nicht wirklich besser.

Backpulver war für mich nie die Lösung, auf die ich mich verlassen würde.

Ich würde es heute nicht als ernsthafte Hauptbehandlung betrachten, wenn der Nagel schon sichtbar verändert ist.

Wenn der Nagel gelb, dick, bröckelig oder teilweise gelöst ist, würde ich nicht monatelang mit Backpulver-Fußbad herumprobieren.

Ich würde früher prüfen lassen, was wirklich los ist.

Nagelpilz Fußbad mit Teebaumöl: Warum ich enttäuscht war

Teebaumöl klingt bei Nagelpilz besonders verlockend.

Es riecht stark.

Es wirkt „natürlich“.

Und es wird oft als Hausmittel gegen Pilz genannt.

Ich habe Teebaumöl gegen Nagelpilz ebenfalls ausprobiert.

Aber auch hier muss ich ehrlich sagen:

Bei mir war es nicht der Durchbruch.

Das Problem bei meinem Nagel war nicht nur eine kleine oberflächliche Stelle. Der Nagel war über längere Zeit verändert, wurde dicker und schwerer zu bearbeiten.

Da hat mir Teebaumöl nicht die klare Veränderung gebracht, die ich mir erhofft hatte.

Ich würde Teebaumöl heute nicht komplett verteufeln.

Aber ich würde es nicht mehr als meine Hauptstrategie sehen.

Vor allem würde ich nicht mehr monatelang hoffen, dass ein Hausmittel mein Nagelproblem alleine löst.

Meine genaue Erfahrung findest du hier:

Teebaumöl gegen Nagelpilz

Nagelpilz Fußbad mit Salz: Angenehm, aber für mich kein Durchbruch

Ein Fußbad mit Salz kann angenehm sein.

Gerade wenn die Füße müde sind oder die Haut sich trocken anfühlt, wirkt ein warmes Fußbad erstmal wohltuend.

Aber bei meinem Nagelpilz war das nicht der entscheidende Punkt.

Mein Nagel war nicht nur etwas ungepflegt.

Er war krankhaft verändert.

Er wurde gelblich, dicker, unruhiger und teilweise bröckelig.

Ein Salz-Fußbad hätte daran für mich nicht genug verändert.

Ich würde Salz deshalb eher als Pflege sehen.

Nicht als Lösung gegen echten Nagelpilz.

Hilft ein Fußbad gegen Nagelpilz wirklich?

Aus meiner Erfahrung: Nicht als Hauptlösung.

Ein Fußbad kann den Fuß pflegen.

Es kann die Haut weicher machen.

Es kann den Nagel kurzfristig sauberer aussehen lassen.

Es kann helfen, den Nagel danach leichter zu bearbeiten.

Aber bei meinem echten Nagelpilz hat ein Fußbad allein nicht gereicht.

Für mich war später viel wichtiger:

zu wissen, was wirklich mit dem Nagel los ist
den Nagel regelmäßig und vorsichtig vorzubereiten
ein passendes Mittel konsequent anzuwenden
Hygiene ernster zu nehmen
Fotos zum Verlauf zu machen
und Geduld zu haben

Genau diese Kombination hat für mich mehr Sinn ergeben als immer neue Fußbäder.

Meine Übersicht dazu findest du hier:

Mittel gegen Nagelpilz

Warum ein Fußbad den Nagel kurzfristig besser aussehen lassen kann

Das ist ein wichtiger Punkt.

Nach einem Fußbad kann der Nagel anders aussehen.

Bei mir war das teilweise so.

Der Nagel war weicher.

Die Oberfläche wirkte glatter.

Manche Stellen sahen heller aus.

Der Fuß fühlte sich sauberer an.

Dadurch entsteht schnell der Eindruck:

Es hilft.

Aber ich würde heute genauer unterscheiden.

Sieht der Nagel nur direkt nach dem Fußbad besser aus?

Oder wächst wirklich gesunder Nagel nach?

Das ist ein großer Unterschied.

Bei Nagelpilz zählt für mich nicht der kurzfristige Eindruck nach dem Einweichen.

Entscheidend ist der Verlauf über Wochen und Monate.

Wird der Nagel am Ansatz ruhiger?

Wächst der alte betroffene Teil nach vorne heraus?

Wird die bröckelige Stelle kleiner?

Kommt nichts Neues dazu?

Genau darauf würde ich heute achten.

Nagelpilz Fußbad wie oft: Warum ich nicht auf Häufigkeit setzen würde

Viele fragen sich, wie oft man ein Fußbad gegen Nagelpilz machen sollte.

Ich verstehe die Frage.

Wenn man schon etwas ausprobiert, will man wissen, wie regelmäßig man es machen muss.

Aber für mich war nicht die Häufigkeit das Hauptproblem.

Ich hätte auch öfter Fußbäder machen können.

Das hätte aber nicht automatisch bedeutet, dass der Nagelpilz verschwindet.

Bei mir war wichtiger:

Ist es überhaupt das richtige Vorgehen?

Kommt das Mittel an die betroffene Stelle?

Ist der Nagel richtig vorbereitet?

Ist die Diagnose klar?

Wird der Verlauf realistisch beobachtet?

Oder verliere ich nur Zeit mit einer Methode, die sich gut anfühlt, aber nicht tief genug hilft?

Deshalb würde ich heute nicht fragen:

Wie oft muss ich ein Fußbad machen?

Sondern:

Ist ein Fußbad bei meinem Nagel überhaupt mehr als Pflege?

Warum ich mit Fußbädern zu viel Zeit verloren habe

Mein größter Fehler war nicht ein einzelnes Fußbad.

Mein größter Fehler war, dass ich zu lange gehofft habe, dass einfache Dinge reichen.

Ich habe zu lange gedacht:

Vielleicht wird es mit Essig besser.

Vielleicht reicht Teebaumöl.

Vielleicht hilft Backpulver.

Vielleicht muss ich nur öfter ein Fußbad machen.

Vielleicht ist es gar kein echter Nagelpilz.

Währenddessen wurde der Nagel nicht wirklich besser.

Heute würde ich sagen:

Ein Fußbad ist nicht schlimm.

Aber wenn man dadurch eine klare Behandlung verzögert, kann es problematisch werden.

Bei mir hätte ich viel früher verstehen müssen, dass der Nagel nicht nur oberflächlich unschön ist.

Was bei mir wichtiger war als ein Fußbad

Bei mir waren andere Dinge viel wichtiger als Fußbäder.

Vor allem:

Diagnose beziehungsweise Abklärung
regelmäßige Nagelvorbereitung
Amorolfin beziehungsweise Amorocutan
Feilen oder später Nagelfräser bei dicken Stellen
Hygiene bei Werkzeugen
Socken und Schuhe ernster nehmen
und Geduld mit dem Nagelwachstum

Das klingt weniger angenehm als ein Fußbad.

Aber es war für meinen Nagel realistischer.

Der Nagel musste nicht nur eingeweicht werden.

Er musste langfristig behandelt, beobachtet und richtig vorbereitet werden.

Meine Erfahrung mit Amorolfin findest du hier:

Amorolfin Nagellack Erfahrung

Produkte und Tools: Was ich heute sinnvoller finde als ständig neue Fußbäder

Fußbad gegen Nagelpilz oder Amorolfin Nagellack
Für mich wurde eine klare Routine mit einem passenden Nagellack wichtiger als immer neue Fußbäder.

Ich möchte heute Produkte und Tools nicht als Wunderlösung darstellen.

Aber ich finde sie im Alltag deutlich praktischer als immer neue Hausmittel.

Für mich gehören dazu:

Einwegfeilen
eine gute Nagelzange oder Nagelschere
Alkoholtupfer oder geeignetes Reinigungszubehör
Amorolfin-Lack bei passender Anwendung
Nagelfräser bei dicken Stellen
Schuhdesinfektionsspray
und eine klare Routine

Der Unterschied ist:

Ein Fußbad fühlt sich gut an.

Aber Tools helfen mir dabei, den Nagel konkret zu bearbeiten, sauberer zu arbeiten und die Behandlung besser umzusetzen.

Wichtig ist aber:

Auch Produkte und Tools helfen nur, wenn man sie sinnvoll verwendet.

Ein Nagelfräser ist kein Heilmittel.

Eine Feile ist kein Pilzkiller.

Ein Spray ersetzt keine Behandlung.

Und ein Lack funktioniert nicht, wenn man ihn unregelmäßig nutzt.

Meine Übersicht findest du hier:

Produkte und Tools gegen Nagelpilz

Warum der Nagelfräser bei mir später wichtiger wurde

Als mein Nagel dicker wurde, war normales Feilen irgendwann mühsam.

Der Nagel war hart, uneben und schwerer zu schneiden.

Da wurde ein Nagelfräser für mich interessanter.

Nicht, weil er den Nagelpilz heilt.

Sondern weil er mir geholfen hat, dicke Stellen besser zu bearbeiten.

Das war im Alltag ein großer Unterschied.

Aber auch hier würde ich vorsichtig sein:

nicht zu tief arbeiten
nicht verletzen
nicht übertreiben
Staub vermeiden
Werkzeug sauber halten
und bei Unsicherheit lieber podologisch abklären lassen

Ein Fußbad konnte meinen Nagel zwar weicher machen.

Aber bei dicken Stellen war die gezielte Vorbereitung für mich deutlich wichtiger.

Mehr dazu findest du hier:

Nagelfräser für dicke Fußnägel

Warum Feilen und Hygiene wichtiger sind, als ich dachte

Nagelpilz Fußbad Nagelfräser und Nagelzange
Bei dicken Stellen waren Vorbereitung und Werkzeuge für mich wichtiger als ein weiteres Hausmittel-Fußbad.

Früher habe ich Feilen zu locker gesehen.

Ich habe den betroffenen Nagel bearbeitet und nicht immer konsequent genug darüber nachgedacht, was danach mit der Feile passiert.

Heute würde ich das anders machen.

Gerade bei Nagelpilz würde ich nicht ewig dieselbe Feile benutzen.

Ich würde auch nicht mit derselben Feile erst den betroffenen Nagel und dann gesunde Nägel bearbeiten.

Einwegfeilen finde ich deshalb praktisch.

Nicht, weil sie den Pilz heilen.

Sondern weil sie helfen können, hygienischer zu arbeiten.

Das ist für mich ein typischer Punkt, der wichtiger wurde als ein weiteres Fußbad.

Mehr dazu findest du hier:

Nagelfeile bei Nagelpilz desinfizieren oder wechseln

Fußbad gegen Nagelpilz oder Lack: Was für mich sinnvoller war

Wenn ich heute zwischen Fußbad und Lack wählen müsste, wäre meine Antwort klar:

Bei meinem Nagel war der Lack sinnvoller.

Ein Fußbad war Pflege.

Der Lack war Behandlung.

Natürlich ist auch ein Nagellack gegen Nagelpilz kein schneller Zaubertrick.

Man muss ihn konsequent verwenden.

Man muss Geduld haben.

Man muss den Nagel vorbereiten.

Man muss realistisch bleiben.

Aber bei meinem Verlauf war das deutlich sinnvoller als nur Fußbäder mit Essig, Natron oder Teebaumöl.

Ich habe später verstanden:

Ein Fußbad kann begleiten.

Aber es sollte bei echtem Nagelpilz nicht meine Hauptstrategie sein.

Wann ich ein Fußbad trotzdem noch machen würde

Ich würde Fußbäder nicht komplett verteufeln.

Ein Fußbad kann angenehm sein.

Es kann die Haut pflegen.

Es kann helfen, den Nagel vor dem vorsichtigen Bearbeiten etwas weicher zu machen.

Es kann Teil einer Fußpflege-Routine sein.

Aber ich würde es heute anders einordnen.

Nicht als:

Damit bekomme ich Nagelpilz weg.

Sondern eher als:

Das ist Pflege und Vorbereitung.

Mehr nicht.

Und genau dieser Unterschied ist wichtig.

Wenn man ein Fußbad als kleine Ergänzung sieht, ist es okay.

Wenn man es als Hauptlösung gegen echten Nagelpilz sieht, wäre ich aus meiner Erfahrung vorsichtig.

Wann ich nicht mehr mit Fußbad herumprobieren würde

Ich würde nicht mehr weiter nur Fußbäder machen, wenn:

der Nagel dicker wird
die gelbe Stelle größer wird
der Nagel bröckelt
Material unter dem Nagel sitzt
sich der Nagel löst
mehrere Nägel betroffen sind
Schmerzen dazukommen
oder nach Wochen und Monaten keine echte Verbesserung sichtbar ist

In solchen Fällen würde ich heute nicht einfach das nächste Hausmittel testen.

Ich würde den Nagel früher zeigen lassen.

Bei mir kam die Klarheit erst später nach einer Untersuchung.

Welcher Arzt infrage kommt, habe ich hier beschrieben:

Nagelpilz: Welcher Arzt ist der richtige?

Was ich heute anders machen würde

Wenn ich heute wieder am Anfang wäre, würde ich nicht zuerst lange Fußbäder testen.

Ich würde anders vorgehen.

Ich würde ein scharfes Foto machen.

Ich würde den Nagel beobachten.

Ich würde prüfen, ob er dicker, gelber oder bröckeliger wird.

Ich würde die Haut zwischen den Zehen mit anschauen.

Ich würde Schuhe und Socken ernster nehmen.

Ich würde Feilen und Werkzeuge hygienischer behandeln.

Und wenn es nicht klar besser wird, würde ich früher abklären lassen, ob es wirklich Nagelpilz ist.

Erst danach würde ich gezielt entscheiden, welches Mittel oder welche Behandlung Sinn macht.

Das hätte mir wahrscheinlich viel Zeit gespart.

Fußbad gegen Nagelpilz mit Hausmitteln: Mein ehrliches Fazit zu Essig, Natron, Backpulver und Teebaumöl

Mein Fazit zu Hausmittel-Fußbädern ist ziemlich klar.

Essig war bei mir nicht der Durchbruch.

Natron würde ich nicht als Hauptlösung sehen.

Backpulver würde ich nicht als echte Behandlung betrachten.

Teebaumöl hat mir nicht die Veränderung gebracht, die ich mir erhofft hatte.

Salz war eher Pflege als Lösung.

Ein Fußbad kann angenehm sein.

Aber bei meinem Nagelpilz war es nicht die entscheidende Methode.

Was mir mehr geholfen hat, war ein klarerer Ablauf:

Nagel beobachten.

Nagel vorbereiten.

Passendes Mittel konsequent anwenden.

Hygiene ernster nehmen.

Verlauf mit Fotos prüfen.

Und Geduld haben.

Mein Fazit: Fußbad gegen Nagelpilz war bei mir nicht die Lösung

Mein Fazit ist ehrlich:

Fußbad gegen Nagelpilz war bei mir nicht die Lösung.

Ich verstehe absolut, warum so viele danach suchen. Es klingt einfach, günstig und natürlich. Und gerade am Anfang möchte man nicht glauben, dass man monatelang behandeln muss.

Aber bei meinem echten Nagelpilz hat ein Fußbad nicht gereicht.

Es hat den Nagel vielleicht kurzfristig weicher gemacht.

Es hat die Haut gepflegt.

Es hat sich gut angefühlt.

Aber es hat den Pilz bei mir nicht dauerhaft gelöst.

Heute würde ich Fußbäder nur noch als Ergänzung sehen.

Nicht als Hauptbehandlung.

Wenn ich nochmal am Anfang wäre, würde ich viel früher auf Diagnose, Nagelvorbereitung, passende Mittel, Hygiene und Geduld setzen.

Mein wichtigster Satz wäre:

Ein Fußbad kann pflegen, aber es ersetzt bei echtem Nagelpilz keine konsequente Behandlung.

Genau das hätte ich früher verstehen müssen.

Häufige Fragen zu Fußbad gegen Nagelpilz

Hilft ein Fußbad gegen Nagelpilz?

Aus meiner Erfahrung war ein Fußbad nicht die Lösung. Es kann pflegen und den Nagel weicher machen, aber bei meinem echten Nagelpilz hat es nicht gereicht.

Welches Fußbad hilft gegen Nagelpilz?

Ich habe verschiedene Hausmittel interessant gefunden, darunter Essig, Natron, Backpulver und Teebaumöl. Bei mir war aber keines davon der entscheidende Durchbruch.

Hilft Essig-Fußbad gegen Nagelpilz?

Bei mir hat Essig den Nagel nicht dauerhaft verbessert. Meine ausführliche Erfahrung mit Essig habe ich in einem eigenen Beitrag beschrieben.

Hilft Natron gegen Nagelpilz?

Ich würde Natron nicht als Hauptlösung sehen. Bei einem sichtbar veränderten Nagel würde ich heute nicht monatelang darauf setzen.

Hilft Backpulver gegen Nagelpilz?

Backpulver war für mich keine echte Lösung gegen Nagelpilz. Ich würde es heute nicht als Hauptbehandlung betrachten.

Hilft Teebaumöl im Fußbad gegen Nagelpilz?

Teebaumöl klingt natürlich und stark, aber bei mir war es nicht der Durchbruch. Ich würde es nicht mehr als Hauptstrategie sehen.

Wie oft sollte man ein Fußbad gegen Nagelpilz machen?

Ich würde heute nicht die Häufigkeit in den Mittelpunkt stellen. Wichtiger ist für mich, ob das Vorgehen überhaupt sinnvoll ist und ob der Nagel richtig behandelt wird.

Kann ein Fußbad den Nagelpilz verschlimmern?

Ich würde vor allem aufpassen, die Füße danach gut zu trocknen und die Haut nicht zu reizen. Bei Unsicherheit oder Verschlechterung würde ich nicht weiter herumprobieren.

Was war bei mir wichtiger als Fußbad?

Bei mir waren Diagnose, Nagelvorbereitung, Amorolfin-Lack, Hygiene, Feilen oder später Nagelfräser und Geduld wichtiger als Fußbäder.

Würde ich heute noch Fußbäder machen?

Ja, aber nur als Pflege oder Vorbereitung. Nicht als Hauptlösung gegen Nagelpilz.